Howard (Araceli), von der Finca des Grauens in ein Kuschelkörbchen

#1 von Petra Müller Greven , 07.01.2021 20:25

Howard zieht zu Kiz und Bono, die wuffen ihm schon mal nach Spanien ein Willkommen zu




Howard stammt auch aus der „Finca des Grauens“. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Geschichte, dass ca. 30 Hunde dort unter entsetzlichen Zuständen teils neben ihren verstorbenen Kameraden gehalten wurden. Auch Howard stammt aus diesen grauenhaften Verhältnissen. Er war an einem Olivenbaum angebunden und hatte nicht einmal ein Fass zu seinem Schutz zur Verfügung.




Als wir ihn fanden, lag er eingerollt da, zitternd und mit einem geschlossenen Auge. Er war der einzige Hund, der sich nicht erhob und auch nicht bellte. Obwohl er sich in einem so schrecklichen Zustand befand und auch von vielen Menschen gesehen wurde, wagte zunächst niemand sowohl ihn als auch seine Kameraden zu retten, da sein Besitzer als sehr jähzorniger und gefährlicher Mensch bekannt war.




Am 20.10.2020 gelang es uns jedoch, Howard und einige seiner Kameraden schon vor der offiziellen Polizeiaktion zu retten. Seitdem kann Howard endlich einmal mit vollem Magen in der Wärme und in aller Ruhe schlafen.
Im Tierheim lebt Howard gut mit allen anderen Hunden zusammen. Anfangs war er jedoch noch so ängstlich, dass er sich fast nicht traute, zu fressen. Das hat sich allerdings nun sehr gut geändert.








Zu den Freiwilligen verhält er sich sehr zugewandt. Er liebt auch Kinder außerordentlich. Er ist eher ein ruhiger Kamerad, der wenig bellt. Er geht schon sehr gut an der Leine. Auch die ersten Autofahrten hat er gut bewältigt und verhält sich dabei ruhig und entspannt.
Nach diesem schrecklichen Schicksal voller Missachtung und Misshandlung wünschen wir uns nun für unseren Howard endlich einmal ein richtig gutes Zuhause. Er hat es verdient, in einem warmen Bettchen zu schlafen, vielleicht mit netten Hundefreunden zusammenzuleben. Ganz begeistert wäre er von freundlichen und zugewandten Kindern und einer liebevollen Familie, die bereit ist, mit ihm gemeinsam etwas zu unternehmen.

Informationen aus Spanien:

Rasse: Podenco
Geschlecht: männlich
Alter: geboren ca. 20.10.2016
Grösse: 50 cm Schulterhöhe
Gewicht: 13 kg
Kastriert: Nein
Krankheiten: Keine bekannt

( Araceli )

 
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RE: Howard (Araceli), von der Finca des Grauens in ein Kuschelkörbchen

#2 von Julia+Mirko Götz , 12.01.2021 08:14

Wir freuen uns schon so auf Dich

Mit viel Wuff Wuff

Kiz & Bono mit Mirko, Julia und Maximilian

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RE: Howard (Araceli), von der Finca des Grauens in ein Kuschelkörbchen

#3 von Heike Höhl , 12.01.2021 19:55

Viel Glück kleiner Mann in deinem neuen Leben. Du hast es verdient. Liebe Grüße von Alfa und Frauchen.

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Howard wird nie wieder leiden

#4 von Carola Dierkes , 26.02.2021 22:50


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Howard ist da :-)))

#5 von Carola Dierkes , 28.02.2021 12:02

Dier ersten Bilder von Howard im neuen Zuhause






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zuletzt bearbeitet 01.03.2021 | Top

Howard ist da :-)))

#6 von Carola Dierkes , 11.03.2021 13:18



Howard ist angekommen




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RE: Howard ist da :-)))

#7 von Carola Dierkes , 05.08.2021 16:06




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RE: Howard ist da :-)))

#8 von Petra Müller Greven , 07.08.2021 16:10

Howard ist von der Finca des Grauens in sein ganz persönliches Paradies gezogen, das möchte er Euch auch gerne erzählen

Zitat
Liebe Fellnasen,



mein Name ist Freddy (ehemals Howard) und ich habe am 27.02.2021 mein „Für-Immer-Zuhause“ bei meinen Menschen Julia und Mirko sowie meiner Fellnasenschwester Kiz und meinem Fellnasenbruder Bono gefunden.



Man fragte mich, ob ich nicht vielleicht etwas von mir und meiner Familie und die ersten Wochen und Monate erzählen bzw. wuffen mag, also here we go:

Ich stamme aus der „Finca des Grauens“, wo ich mit vielen weiteren Fellnasen unter schrecklichen Bedingungen leben musste. Aber man hat mich und meine Freunde retten können.



Meine Geschichte ging viral und meine Menschen wurden so auf mich aufmerksam. Schnell war klar, ich bekomme endlich ein „Für-Immer-Zuhause“. Julia und Mirko haben mit Bravour den Hunde-Eignungstest in Form eines überaus herzlichen, konstruktiven Telefongesprächs mit der lieben Frau Müller-Greven sowie die Vor-Ort-Besichtigung bestanden. Zu jeder Frage von Julia und Mirko gab es eine Antwort – man war immer da und man hat sie mit Fotos und Videos meiner überaus charmanten Persönlichkeit aus Spanien versorgt.
Als ich dann endlich meine Menschen in die Pfoten schließen konnte, war es wie Futter, Leckerlies und Spaziergänge zusammen – ein Hundetraum.



Die lange Autofahrt von Andalusien zu unserem Treffpunkt habe ich gut überstanden und auf vom Treffpunkt nach Hause verlief alles super; ich durfte auf Julias Schoß schlafen. Wobei schlafen vielleicht übertrieben ist. Es war alles so neu und aufregend.

Angekommen in unserem Zuhause wurde ich direkt von Kiz und Bono begrüßt. Ganz ohne Bellen oder Neid wurde ich akzeptiert und wir bildeten direkt von Tag 1 an das Trio.
Aber so schön wie alles war, gab es natürlich auch nicht so einfache Zeiten. Ich habe sehr lange gebraucht, um zu verstehen, dass mein Zuhause nicht gleichzeitig auch der Ort für meine Geschäfte ist. Aber heute kann ich voller Stolz verkünden, ich bin stubenrein.

Julia und Mirko waren sehr geduldig, auch wenn beim Wegmachen meiner Geschäfte oft ein „würgh, wie kann ein Hund nur so etwas schaffen, oh mein Gott…“ mitwirkte, am Ende hatten sie mich immer lieb.




Nach bald einem halben Jahr habe ich mich zu 100 % eingelebt. Ich bin angekommen, habe zwei tolle Spielfreunde, immer ein kuschliges Körbchen, Essen und Trinken wie bei einem All-You-Can-Eat-Buffet und Streicheleinheiten, wann immer ich sie möchte und brauche. Rumtollen kann ich zudem besonders gut – unser Rasen ist endlich fertig und freigegeben für wilde Manöver.

Was ich aber noch lernen muss – insbesondere mit meiner Podencoart – ist das Hören, sobald wir Gassi gehen. Draußen bin ich nämlich, ganz anders wie daheim, taub. Draußen ist die Welt einfach so bunt, so laut und so verlockend, dass ich meine Ohren allen schenke, nur nicht Mirko und Julia – aber auch das wird noch woch werden. Mit Geduld und Liebe …

An dieser Stelle möchte ich anmerken, ich bin der perfekte Mäusejäger, was jedoch Julia gar nicht so toll findet (was ich absolut nicht verstehen kann).

Abschließend möchte ich mich noch einmal bei meinen Rettern bedanken. Bei dem gesamten Team der Pfotenhilfe Andalusien. Ohne Sie, ohne Euch wäre dies Alles nicht möglich und für mich wahr geworden. Sie haben mich gerettet und das werde ich Ihnen/Euch niemals vergessen. Ein ganz großes Wuff-Wuff und DANKE!

So nun genug gewufft. Ich wünsche meinen Fellnasen so unsagbar viel Glück auf Ihrem Weg und dass sie ein traumhaftes „Für-Immer-Zuhause“ finden.

Mit ganz viel Liebe

Euer Freddy

 
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