Abby (Cabra) hat die Zeit im Zwinger bald hinter sich.

#1 von Maria , 22.01.2021 12:20

Abby kann sich auf eine Familie freuen bei der sie frei spielen und toben kann.



Beschreibung:

Abby wurde in einem nahegelegenen Dorf von einer mitleidigen Frau gefunden. Da dort kein Tierheim ist, nahm sie Kontakt mit uns auf und brachte Abby zu uns, denn selbst hatte sie keine Möglichkeit, sich um einen Hund zu kümmern. Zu unserem Glück war wenige Tage zuvor ein Transport mit mehreren Hunden nach Deutschland gestartet, so dass wir Platz für die kleine Maus hatten.



Anfangs hatten wir noch die Hoffnung, dass Abby eine Familie haben könnte, denn eigentlich wirkte sie recht gepflegt. Aber es hat sich nie jemand nach ihr erkundigt.
Abby ist eine ausgesprochen nette, kleine Hündin, die am liebsten mit ihren Zwingergefährten spielt und rennt, wenn sie sich im Auslauf befindet. Im Zwinger selbst geht es ihr dagegen nicht so gut, hier wirkt sie auch etwas gestresst.



Sie ist überhaupt eine sehr umgängliche, freundliche und auch interessierte junge Hundedame, die kein bisschen ängstlich ist.



Abby versteht sich mit allen anderen Hunden gut. Somit denken wir, dass sie gut in eine Familie vermittelt werden könnte, in der sich schon andere Hunde befinden.
Sie mag aber auch Kinder sehr und ist auf Grund ihrer freundlichen und unkomplizierten Art sicherlich auch ein Hund, der für Anfänger gut geeignet wäre.



Informationen aus Spanien:

Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Alter: geboren ca. 11.12.2019
Grösse: 33 cm Schulterhöhe
Gewicht: 6,5 kg
Kastriert: Ja
Krankheiten: Keine bekannt

( Cabra )

 
Maria
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Die süße Abby ist auf dem Weg :-)

#2 von Carola Dierkes , 13.02.2021 12:01


Alles für die Hunde

 
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RE: Die süße Abby ist auf dem Weg :-)

#3 von Petra Müller Greven , 15.02.2021 16:55

Abby, das kleine Mäuschen, ist gut angekommen. Sie war anfangs noch etwas unsicher, aber sofort schmusig und anhänglich. Alles ganz normal, ihre Familie berichtet:

Zitat
Abby:



Leider ist das Mäntelchen viel zu groß und behagt Abby nicht. Aber dann gab es unterwegs wieder so viel zu erkunden und zu schnüffeln, dass Abby es vergaß. Das Erleichtern ging dann im Garten ohne Bekleidung 😅.



Sie läuft schon super an der Leine, schaut sich nach uns um. Wir sind begeistert, wie schnell sie lernt und wie viel Freude sie nach so kurzer Zeit zeigen kann und uns bereitet. Nur andere Hunde sind ihr leider nicht geheuer...



Aber wir sind ja noch ganz am Anfang. 🐕Liebe Grüße an alle Organisatoren und Adoptanten. Wir hoffen, dass es allen gut geht. 🙋🏻‍♀️🙋🏻‍♂️🐶




 
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RE: Die süße Abby ist auf dem Weg :-)

#4 von Petra Müller Greven , 26.04.2021 20:18

Abby ist noch gar nicht so lange in Deutschland, aber ihre Familie hat ihr die Ankunft leicht gemacht. Einiges ist noch spannend, aber lest einfach wieder selbst•••


Zitat
Mein Hundeleben in Deutschland aus der Sicht von Abby
 
Hallo liebe Vier- und Zweibeiner!
Nun bin ich bereits seit über 10 Wochen in Deutschland und diktiere mal meinem Frauchen in die Tasten, wie es mir so geht und was ich schon alles erlebt habe.
Mein Name ist Abby. Diesen haben meine neuen Zweibeiner auch beibehalten, fanden es erinnert an Happy. Das bin ich meistens auch.



Aber nun der Reihe nach: Am 13.02.2021 kam ich aus dem angenehm warmen Andalusien ins verschneite bitterkalte Norddeutschland an. Ich fand die Autofahrt ganz fürchterlich und auch bis heute finde ich lange Autofahrten einfach nur zum K…..
Wenn wir eine kurze Strecke zum See oder in die Hundeschule fahren ist es okay, dann schaffe ich es schon ganz gut, einigermaßen ruhig zu bleiben. Aber freiwillig steige ich nicht in den kleinen roten Flitzer von meinem Frauchen ein. Da kann sie noch so lange mit Leckerlies und einfach nur drinnen sitzen üben. Nun soll ein neu bestelltes Hundebett, extra für den Kofferraum angefertigt, helfen. Bin sehr gespannt! Auch der Trick mich nur noch in der Hundebox zu füttern, damit ich dann dort entspannt liegen und Autofahren kann…. Nee Leute, füttern ist ja okay, mal drinnen liegen auch, aber in so einer Box im Auto, nee, nee da kommt es bei mir dann aus allen Kanälen.



Ja, damit habe ich aber auch schon das, was mich gar nicht so happy sein lässt, abgehakt.
Tja, Nordeutschland… war ja ordentlich kalt und verschneit mit – 8°C am Anfang. Dann sollte ich so ein komisches Mäntelchen anziehen. Das ging gar nicht!

Aber mir war sowieso am Anfang gar nicht wirklich gut. Ich hatte Viecher in mir, die nannte die Tierärztin Giardien. War nicht wirklich schön und dauerte fast 4 Wochen, bis alles wieder okay war.




Seitdem „wachse und gedeihe“ ich, wie meine Zweibeiner so schön sagen. Ich wurde Ende 2020 in Andalusien gefunden und auf ein Jahr geschätzt. Die Zweibeiner vom Tierheim Cabra haben mich dort schon liebevoll aufgepäppelt, aber wie gewufft, der Weg von Andalusien nach Norddeutschland hat mich erstmal von den Fellpfoten gehauen.
Nun, wo es mir wieder so richtig gut geht und das Fressen aber auch die vielen Leckerlies so ganz nach meinem Geschmack sind, bin ich schon 4 cm gewachsen und habe ein Kilo zugenommen. Nach zweimaligem Duschen habe ich schönes weiches Fell, welches dennoch stets in alle Himmelsrichtungen absteht. Manchmal sagt Frauchen auch Struppellienchen zu mir….Einige von den Zweibeinern sagen, ich sähe einem niederländisches Kooikerhundje oder einem Steiftier ähnlich. Egal, ich bin Abby, liebe alle Menschen ob groß oder klein, alle anderen Hunde, die Lust haben mit mir zu toben, bin sehr verschmust und habe sehr oft meinen eigenen Kopf!



Aufs Sofa und ins Bett darf ich nicht, das ist aber völlig okay, ich habe es in meinen Kuschelkörbchen so gemütlich und kein Zweibeiner drängelt.

Tja, und wenn ich groß bin, soll ich als Beruf Qualitätskontrolleurin für Hundespielzeug werden. Jedenfalls sprachen meine beiden Zweibeiner gestern darüber, weil ich auch den neuen unkaputtbaren Teddy in 15 Minuten zerlegen konnte. Darin bin ich richtig gut! Ich habe schon drei Hundestofftiere, vier Bälle und 2 Zerrspielzeuge zerlegt. Das macht viel mehr Spaß, als die ollen Kauknochen, die mir immer zum Tausch angeboten werden. Expertin bin ich darin, die Quitschies sofort zu entdecken und auszubauen.



 
Jeden Samstag werde ich nun mit meinem Frauchen in die Hundeschule gehen. Ständig übt sie schon auf den Spaziergängen mit mir ruhig an der Leine zu laufen, ohne Leine gleich zu ihr zu kommen, nichts unterwegs zu fressen, Sitz und Platz zu machen und Leckerlies zu erschnüffeln. Ich hoffe sehr, sie lernt nun in der Schule diesen Blödsinn sein zu lassen. Ich kann das doch alles und habe schon oft gezeigt, dass ich das auch prompt mache, wenn mir danach ist. Aber doch bitte nicht, wenn ich von weitem andere Kumpels sehe, bitte auch nicht, wenn ich auf der großen Wiese ein Maulwurfshügel umgrabe. Unterwegs gibt es so tolle Schnüffelfährten. Es reicht doch, wenn Frauchen hinten an der Leine hängt und sich einfach hinterher ziehen lässt. Ich hoffe sehr, dass mein Frauchen in dieser Schule lernt, dass sie besser auf mich hören soll. Oder verwechsle ich da was? Eigentlich sollte diese Schule auch besser Frauchen- und Herrchenschule heißen.
So, während mein Frauchen meine Wuffs in die Tasten haut, schlafe ich schon mal wieder eine Runde in ihrem Büro. Das geht vormittags so richtig gut, nur wenn sie nachher noch zu einem Termin geht oder im Haus hin- und her läuft, das mag ich nicht so wirklich. Dann verliere ich die Kontrolle über sie, das lässt mich noch sehr oft unsicher werden.
Daher brauche ich auch täglich meine Gewohnheiten. Morgens um ca. 5:45h Frauchen und Herrchen mit der kalten Nase wecken. Besonders am Wochenende! Dann kurz in den Garten und weiterschlafen. Um ca. 7:00h gehe ich mehr als ungern, da viel zu früh, mit auf die erste Gassirunde. Danach gibt es mein Frühstück. Meistens zerlege ich dann noch ein Spielzeug und komme gegen 9:00h zum Schlafen. Unsere große Runde am See machen wir dann mittags. Danach spiele ich ein wenig, kann aber auch ruhig liegen, wenn Frauchen und Herrchen arbeiten müssen. Gegen 18:00h machen wir die Abendrunde und ich bekomme danach mein Abendbrot. Tja, und dann soll ich wieder dösen oder schlafen? Nichts da, Frauchen und Herrchen haben Feierabend und ich kann dann richtig Remmidemmi machen. Leider behauptet Frauchen sehr oft, ich käme nicht auf meine 17 Stunden Schlaf, die ich mindestens bräuchte. Egal, das Leben ist so bunt und interessant, das kann ich doch nicht ständig verdösen… Somit üben wir abends Spielen im Garten. Ich soll die Futtertasche, den Ball oder das Stöckchen zurückbringen. Das verstehe ich nicht. Habe ich doch gerade erst erbeutet. Komisches Spiel. Oder ich bekomme Leckerlies in so komischen Teppichen und Apparaten, damit ich sie aus ihrem dunklen Versteck erlöse und fresse. Wie umständlich. Leckerlies in den Futternapf, gut ist.



Tja ihr Lieben, was soll ich wuffen. Mir geht es richtig gut und meine beiden Zweibeiner erziehe ich mir schon so, wie ich denke, wie mein Hundeleben zukünftig sein soll…. Ein herzliches Wuff an alle!

 
Petra Müller Greven
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