Tula (Cabra/Anabel) kann ihre Selle bald heilen lassen

#1 von Maria , 15.07.2021 12:41

Tula hat eine Familie gefunden, bei der sie durch viel Liebe und Fürsorge wieder Vertrauen erlangen und ihre Ängste ablegen kann.



Beschreibung:

Tula wurde von einer Tierschützerin das erste Mal auf dem Land gesehen. Dort befand sie sich in einer Gegend, in der viele Gewächshäuser und Gärten liegen. Es sah so aus, als wäre sie gerade im Dorf erst aufgetaucht. Von den Bewohnern wurde dann berichtet, dass Tula einem Jäger weggerannt sei, der sie offensichtlich auch ganz schrecklich behandelt hatte. Er hatte ihr die Ohren abgeschnitten. Die Jäger machen dies oft bei dieser Rasse und behaupten, dass dies notwendig sei, damit die Tiere sich nicht in den Gebüschen verletzen können. Allerdings hatte Tula furchtbare Angst vor ihm und versteckte sich. Wir können nur vermuten, was sie alles bei ihm hat durchmachen müssen, um sich so zu verhalten, wie sie es dann auch tat. Aus unserer Sicht ist es somit kein Wunder, dass Tula anfangs ausgesprochen ängstlich war. Unsere Tierschützerin vor Ort, Anabel, berichtete, dass sie lange Zeit versucht habe, sich Tula zu nähern, um sie mit Futter anzulocken, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Brisant wurde die Situation dann allerdings dadurch, dass sich Anwohner durch Tula, die ja nun kein kleiner Hund ist, gestört fühlten, somit auch die Polizei riefen und die Tierschützer vor Ort sich genötigt sahen, Tula sehr rasch einzufangen, um zu verhindern, dass sie in die Perrera (Tötungsstation) abgeschoben werden würde.



Die Tierschützer versuchten deshalb, Tula zu sedieren, um sie einfangen zu können. Dies gelang jedoch nicht so, wie wir uns dies vor Ort gewünscht hätten. Tula lag zwar zunächst müde auf dem Boden, erschreckte jedoch, als die Menschen sich ihr näherten und schaffte es, zunächst wegzulaufen. Erst in der Nacht konnte sie dann weit entfernt auf dem Weg in einem Gartengelände gefunden werden. Dabei waren ihre Pupillen immer noch erweitert von dem starken Betäubungsmittel. Sie war in einem schlimmen Zustand, sabberte, begann uns anzuknurren und lief erneut weg, überquerte dabei Straßen und geriet in Gefahr, überfahren zu werden. Mit viel Geduld konnte sie dann letztendlich doch noch eingefangen und auf eine Pflegestelle gebracht werden. Am Anfang war Tula völlig verängstigt, so dass die Tierschützer vor Ort sehr intensive Arbeit leisten mussten, um ganz allmählich ihr Vertrauen zu gewinnen.



Mittlerweile verhält Tula sich zu Menschen außerordentlich gutmütig. Allerdings ist sie bei neuen Kontakten immer noch sehr ängstlich. Wer kann ihr das auch verdenken. Sofern sie allerdings ihre Menschen kennt, spielt sie gerne mit diesen, genießt Streicheleinheiten und kommt auch mit Kindern, die sie gut kennt, hervorragend zurecht. Auf der Straße bellt sie aus Angst manchmal noch andere Menschen an.
Tula ist nicht mit allen anderen Hunden verträglich, sie kommt jedoch mit großen, dominanten Rüden insgesamt am besten aus. Dennoch denken wir, dass Tula eher für einen Platz als „Einzelprinzessin“ in einem hundeerfahrenen Haushalt aufgehoben wäre und auch vorhandene Kinder schon etwas größer sein sollten.
Tula wurde ja als Jagdhund eingesetzt, sie verfügt auch über Jagdtrieb, so dass der Haushalt ebenfalls keine Kleintiere und auch keine Samtpfoten haben sollte.



Wir suchen für die bezaubernde und hübsche Tula Menschen, die bereit sind, ihre anfängliche Angst und Skepsis in Kauf zu nehmen und die sich die Zeit nehmen wollen, an ihrem Vertrauen zu arbeiten. Aus den Vorerfahrungen aus Spanien wissen wir, dass Tula bei vertrauten Personen dann gut auftaut, gerne spazieren geht und auch gerne spielt. Allerdings sollten ihre Adoptanten über Hundeerfahrung verfügen, da Tula es in ihrem bisherigen Leben hat lernen müssen, auf sich alleine gestellt zu sein und selbständig zu entscheiden.
Nach ihrem harten Leben und den vielen Qualen, die sie hat durchmachen müssen, ist es an der Zeit, dass sie nun endlich einmal irgendwo hinkommt, wo sie bleiben kann und gerade wegen ihres individuellen Charakters geschätzt und geliebt, aber auch gefördert wird.



Informationen aus Spanien:

Rasse: Podenco Campanero
Geschlecht: weiblich
Alter: geboren ca. Juli 2017
Größe: 66 cm Schulterhöhe
Gewicht: 26 kg
Kastriert: ja
Krankheiten: keine bekannt

( Cabra/Anabel )


 
Maria
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zuletzt bearbeitet 15.07.2021 | Top

RE: Tula (Cabra/Anabel) kann ihre Selle bald heilen lassen

#2 von MIMI , 26.07.2021 10:55

Wir freuen uns sehr. Nächste Woche ist es so weit. Tula bekommt alle Zeit der Welt.

MIMI  
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Tula ist in ihrem Zuhause :-)))

#3 von Carola Dierkes , 01.08.2021 12:11

Tula ist angekommen und fühlt sich so wohl






Alles für die Hunde

 
Carola Dierkes
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zuletzt bearbeitet 01.08.2021 | Top

   

LUNA, 34 cm klein, (Modepran) hatte alles verloren ---> ALLES GEWONNEN :-)
SAM (Zain Cabra/Anabel) bleibt nicht allein zurück

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