Blanca (Cabra) kaum angekommen, schon vermittelt :-)))

#1 von Carola Dierkes , 27.11.2020 20:42



Blanca wurde auf dem Land außerhalb von Cabra aufgegriffen. Ein Wanderer hatte drei streunende und sehr magere Podencos entdeckt und umgehend unser Tierheim informiert. Unsere Kollegen machten sich sofort auf den Weg dorthin, konnten aber anfangs nur Blanca retten. Die Kleine näherte sich ihnen mit gesenktem Kopf und scheu wedelnd und ließ sich einfach ergreifen. Zwar hatte sie große Angst, aber irgendwie erkannte sie wahrscheinlich, dass ihr Schicksal sich ändern und sie gerettet werden würde. Sie sehnte sich wohl so sehr danach, mit Liebe und Zuneigung behandelt zu werden.



Ein paar Wochen später konnte auch Kito, einer der beiden anderen Podencos, gerettet werden. Der Dritte im Bunde wurde leider nicht mehr gesehen.
Blanca ist noch recht scheu. Anfangs ist sie sehr zurückhaltend und traut sich nicht gleich, sich zu nähern, aber sobald sie merkt, dass man sie streicheln möchte, genießt sie das sehr. Sie liebt es, mit anderen Hunden zu spielen und sie ist sehr gesellig. Aufgrund ihres lieben Wesens ist sie gut geeignet für eine Familie, die noch nie einen Hund hatte oder auch für eine Familie mit Kindern. ( Cabra )



Infos aus Spanien

Rasse: Podenco
Geschlecht: weiblich
Alter: geboren ca. 3.2.2020
Grösse: 33 cm Schulterhöhe
Gewicht: 6,5 kg
Kastriert: Ja
Krankheiten: Keine bekannt
Übernahmegebühr 400,00 € inklusive Transportkosten



Möchten Sie Blanca bei sich aufnehmen und einen glücklichen Hund aus ihr machen?

Sie könnte gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und mit EU-Pass so schnell wie möglich nach Deutschland reisen.
Bei Interesse füllen Sie bitte das Anfrageformular aus und vergessen Sie nicht Ihre Telefonnummer anzugeben, damit wir uns schnellstens bei Ihnen melden können.


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zuletzt bearbeitet 07.01.2021 | Top

RE: Blanca (Cabra) kann in 75334 Straubenhardt-Ottenhausen besucht werden

#2 von Maria , 18.12.2020 12:07

Blanca ist reserviert. Alles Gute, kleine Schneeflocke!

 
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RE: Blanca (Cabra) kann in 75334 Straubenhardt-Ottenhausen besucht werden

#3 von Kathrin , 17.01.2021 21:38

Blanca ist gut bei uns angekommen und gehörte von der ersten Minute sofort zur Familie. Sie ist jetzt schon 5 Wochen bei uns und keine Sekunde mehr weg zu denken ♡ Sie ist unendlich dankbar, lieb und schenkte uns sofort ihr Vertrauen. Wir sind alle happy und hoffen, dass wir viele gemeinsame Jahre mit ihr verbringen dürfen ♡

Angefügte Bilder:
20201216_200516.jpg   20201224_175732.jpg   20201230_160851.jpg   20210109_134941.jpg   20210110_133448.jpg   20210116_171327.jpg  
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RE: Blanca (Cabra) kann in 75334 Straubenhardt-Ottenhausen besucht werden

#4 von Sophie , 18.01.2021 00:04

sie ist aber auch eine Süße


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Blanca geht´s gut :-)))

#5 von Carola Dierkes , 29.01.2021 12:59






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RE: Blanca geht´s gut :-)))

#6 von Heike Höhl , 30.01.2021 16:08

Man kann ihr ansehen,dass sie ein richtig glückliches Mädchen ist. Einfach toll.

Heike Höhl  
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RE: Blanca geht´s gut :-)))

#7 von Petra Müller Greven , 20.04.2021 10:51

Manchmal gibt es das Glück im zweiten Anlauf, aber dann ist es umso schöner

Zitat
Über Umwege zu unserem Glück

Schon lange begleitete der Wunsch nach einem Hund unsere kleine Familie. 
Die Wohnverhältnisse und die nicht tiergerechten Arbeitszeiten holten uns jedoch immer wieder zur Realität zurück.




Wenn, dann wollten wir auch "alles richtig " machen und dem Hund ausreichend Platz bieten.
Letztes Jahr war es dann soweit, der Umzug ins Haus mit riesigen Garten und auch die Arbeitszeiten wurden flexibler.
Ganz klar für uns war auch,  es wird - es muss einfach ein Tierschutz-Hund sein.
Durch Zufall sah ich einen Facebook-Beitrag der Pfotenhilfe einer Bekannten und schwups war das Thema nicht mehr wegzudenken.
Nach den ersten Kontakten zur Pfotenhilfe, einigen Telefonaten und notwendigen "Papierkram" wurde uns ein Foto zugeschickt.
Wir verliebten uns sofort in den kleinen Welpen,  der allein auf der Straße gefunden  wurde. Nach ein paar Nächten des " drüber schlafens" war für uns klar, das ist er, diesem Hund möchten wir eine "zweite Chance" geben.



Gesagt getan, wir damit meine ich vorallem mein Mann - bereiteten uns akribisch auf unseren baldigen Zuwachs vor. Es wurden Bücher gelesen, Einkäufe getätigt, Futtersorten verglichen und das all-abendliche Fernsehprogramm drehte sich um den Hund.

Wir waren bereit! Unser Sohn war bereit, mehr als das. Nervös und voller Ungeduld fragte er uns jeden Tag, wann es endlich soweit sei, wann wir den kleinen Hund abholen dürften.
Also wurde eine Liste zum abkreuzen der Tage gebastelt, um das Warten nun wenigstens zu visualisieren.

Der Tag der Tage rückte näher und dann kam der Anruf, der geplante Transport wird ohne unseren Hund stattfinden. Schock. Trauer. Ja leider in dem Moment auch etwas Wut- warum wir, warum unser Hund.




Es war kurz vor Weihnachten,  es war Lockdown, der Jahreswechsel stand an und für uns war klar, nun heißt es wieder warten, sehr lange warten, bis der nächste Transport stattfinden kann.
Die Tränen flossen und das nicht nur bei unserem Sohn.
Aber es half nix, die Vorfreude sollte davon nicht getrübt werden.

Leider kam es dann doch anders als gedacht. Der Schock saß tief, als uns dann einen Tag nach dem eigentlichen Transport erklärt wurde, dass unser Hund rassebedingt nicht unbedingt ein "Anfänger-Hund" sein könnte, er nun mit 5 Monaten doch schon deutlich größer sei, als man zunächst gedacht hatte und wir nun nochmal überlegen sollten.
Puhh. Und nun? Wir waren doch so verliebt, alles war vorbereitet. Er wäre doch eigentlich auch schon da!
Da mein Mann und mein Sohn (unsere 3 jährige Tochter halte ich mal außen vor) keine rationale Entscheidung treffen konnten, das wusste ich sofort, hing es also mehr oder weniger an mir.




Klar war, ein Tierschutzhund ist immer- fast immer- eine Überraschungstüte.
Klar war aber auch, wir möchten einem Hund ein tolles Leben schenken, ihm vorallem gerecht werden und ihn glücklich machen.
Und so kam es, dass wir uns gegen ihn entschieden haben und gleichzeitig "für ihn".
Er sollte eine Familie bekommen, die zu ihm passt, die ihm gerecht wird und Erfahrung hat.

Tja, mein Sohn verfluchte mich, mein Mann trug die Entscheidung "irgendwie" mit, es fühlte sich fürchterlich an.


Die Pfotenhilfe reagierte toll, verständnisvoll und bestätigte mich in meinen/ in unseren Gedankengängen.

Und noch am gleichen Abend, wir saßen alle völlig verheult auf der Couch, kamen Videos und Fotos von Blanca.



Um mich war es sofort geschehen, mein Sohn wollte Blanca UND den anderen Welpen, wie Kinder nun mal so sind... und mein Mann, tja mein Mann war noch nicht "aufnahmefähig".
Unser Glück war, dass Blanca bereits in einer Pflegestelle in Deutschland war, wir uns mit dieser austauschen konnten und der erste Eindruck beiderseits war- das könnte passen!

Gesagt getan, gleich am nächsten Tag setzen wir uns ins Auto und fuhren gute 500km.
Alle waren aufgeregt, die Kleine sang Lieder im Auto über "unseren süßen Hund Blanca" und vorsichtshalber bereiteten wir auch zu Hause schonmal alles vor, natürlich nur "für den Fall der Fälle". Bei der Pflegestelle angekommen dauerte es keine 5 Sekunden und ich wusste sofort- ich sah es in den Augen meiner Familie und ich fühlte es in mir- das passt!

Blanca war etwas schüchtern, wurde aber immer zutraulicher und verzauberte uns mit ihrem Wesen.
Beim anschließenden Spaziergang zeigten unsere Kinder sich "von der besten Seite" . Kein Streit wurde ausgelassen...wer darf die Leine halten, wer darf Blanca streicheln, neben wem soll Blanca laufen. Ich könnte die Liste endlos weiterführen.
Natürlich war es auch der langen Fahrt und Aufregung geschuldet, dennoch hatten wir große Bedenken, dass die Pflegestelle uns aufgrund der "nörgelnden Kinder" Blanca nicht "zutrauen" würde.
Aber es kam anders.
Natürlich ließ das Nörgeln der Kinder auch die Pflegestelle nicht außer Acht,  jedoch sahen sie es unter einem anderen Gesichtspunkt, nämlich wie gehen wir als Eltern damit um. Wir erklärten den Kindern die Situation, nahmen die weinende und kreischende Tochter, die mit ihren 3 Jahren nicht die Leine halten durfte, aus der Situation heraus und beruhigten sie, konnten somit auch Blanca "schützen" und stellten sicher, dass sie nicht völlig überfordert wurde.
Wir waren erleichtert und dankbar über diese auch sehr professionelle Sichtweise der Pflegestelle.



Nachdem die Formalien geklärt wurden, wir noch einen Abschiedsbeutel für Blanca mitbekamen, fuhren wir nach Hause. Mit Blanca. Es war ein unglaublich tolles Gefühl.
Es fühlte sich richtig an. Es fühlte sich nach Schicksal an. Blanca hat genau da auf uns gewartet.
Über Umwege zu unserem Glück.

Nun ist Blanca seit dem 14.12.20 bei uns. Und es fühlt sich immer noch richtig an.



Als Ergänzung für alle Interessierten: auch Paquito, der es dann nicht wurde, hat sein Glück in Spanien gefunden. Ende gut, alles gut!!!

 
Petra Müller Greven
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